Vom Namen zur Nummer


Einlieferungsritual in Konzentrationslagern



Das abgestufte Ritual der Entwürdigung bei der Ankunft der Häftlinge im KZ wird auf 24 Tafeln mit Häftlingszeichnungen, Erinnerungsberichten und SS-Dokumenten vor Augen geführt. Briefe, Fotos und Berichte Überlebender aus sechs Ländern, zu denen die Jugendlichen Kontakt aufnahmen, sowie Kunstobjekte ergänzen die Ausstellung. Den Vorgang recherchierten SchülerInnen des Projektkurses "Spurensuche" während

Waggontüren

Waggontüren

ihrer Ferien 1995 in verschiedenen KZ-Gedenkstätten der BRD und bereiteten im Fach Ev. Religion das Material auf. Ein bilingualer Geschichtskurs der KGS unter der Leitung von Wilhelm Meerkamp übersetzte die Texte ins Englische, das Österreichische Gymnasium in Prag unterstützte die Gedenkstätte Theresienstadt bei der Übertragung ins Tschechische. Zur Ausstellungseröffnung in Stockholm wurde zusätzlich eine schwedische Übersetzung vom schwedischen Nationalmuseum angefertigt.

Auschwitz Mädchenorchester

Auschwitz Lagerplan
Auschwitz
Ausstellungstafeln

Ausstellungstafeln
Durch ein entwürdigendes Einlieferungsritual wurden Menschen zu Nummern, zu Menschen ohne Menschlichkeit degradiert. Zahlreiche Häftlingszeichnungen, Erinnerungsberichte und SS-Dokumente dokumentieren diesen Vorgang in verschiedenen Konzentrationslagern - ein Buch von SchülerInnen, das die Erinnerung an die NS-Verbrechen wach halten möchte.


   Ausstellungsorte

1. Im Juni 1996 wurde die Ausstellung in der KGS Stuhr-Brinkum vom Niedersächsischen
    Landtagsvizepräsidenten, Erwin Jordan, erstmals eröffnet.

2. Aug. 1996: Wissenschaftliches Institut für Schulpraxis in Bremen

3. Sept.-Okt. 1996: Gedenkstätte Buchenwald
    Dr. Fank-Michael Pietzsch, Thüringer Landtagspräsident, eröffnet die Ausstellung und übernimmt
     die Schirmherrschaft für Thüringen

4. Nov.-Dez. 96: Rathaus Stuhr

5. Jan. 1997: Deutscher Bundestag in Bonn
    Bundestagsvizepräsident Hans-Ulrich Klose eröffnet die Ausstellung anläßlich des Holocaust-Gedenktages.
    Bundestagspräsidentin Prof. Rita Süssmuth übernimmt die Schirmherrschaft.

6. Feb. -März 1997: Aggertal Gymnasium in Engelskirchen

7. April -Mai 1997: Gedenkstätte Bergen-Belsen
    Eröffnung zum 52. Jahrestag der Befreiung von Bergen-Belsen

8. Mai-Juni 1997: Evangelisches Schulzentrum in Leipzig
    Rolf Kralovitz eröffnet die Ausstellung zur 150-Jahrfeier der Israelitischen Glaubensgemeinde und zum
    Ev. Kirchentag in Leipzig

9. Juli-Sept. 1997: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

10. Sept. 1997: Elsa-Brändström-Schule in Hannover
    Oberbürgermeister Schmalstieg eröffnet die Ausstellung anläßlich der Jahrestagung des
    Geschichtslehrerverbandes in Hannover.

11. Okt.-Nov. 1997: Rathaus Diepholz zum Novemberpogrom

12. Jan.-Feb. 1998: Museum im Zeughaus in Vechta zum Holocaustgedenktag

13. April- Juli 1998: Gedenkstätte Theresienstadt (Tschechien)

14. Okt.-Nov. 1998: Kreismuseum Syke

15. April-Juni 1999: KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
      Eröffnung zum 54. Jahrestag der Befreiung mit Grußworten des Bundestagspräsidenten Wolfgang
      Thierse; und des Thüringischen Kultusministers Althaus

16. .Juli-Okt. 1999: KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit einem Grußwort des Bundestagspräsidenten

17. Nov.-Dez. 1999: Gedenk-und Dokumentationszentrum KZ-Drütte in Salzgitter

18. Jan.-März 2000: "Internationales Forum of the Holocaust" in Stockholm auf Einladung des Auswärtigen
      Amtes, eröffnet von der schwedischen Kultusministerin und dem deutschen Botschafter

19. Mai-Okt. 2000: KGS Stuhr-Brinkum, dezentrales EXPO-Projekt

20. Nov,-Dez.2000: Gedenkstätte Buchenwald zur Reichspogromnacht

21. Jan.-März 2001: Jugendbegegnungsstätte Dachau zum
      Holocaust-Gedenktag

22. Okt.-Dez. 2001: Rathaus Nienburg zum Novemberpogrom

23. 2002 Gymnasium Walsrode zum Novemberpogrom

24. 2002/April 03 Dokumentations-und Informationszentrum Emslandlager, Papenburg zum
       Holocaustgedenktag

25. Jan. 2004: Kreishaus Husum

26. Feb. 2004: Gymnasium St. Peter-Ording

27. April 2004: Dänische Schulen in Flensburg

28. April 2005: Elisabethen-Kirche in Basel (Schweiz) .



Ausstellungseröffnung



Auschwitz Selektion auf der Rampe

Auschwitz Selektion auf der Rampe


   Auszeichnungen

  • "Demokratisch Handeln" - Förderpreis der Theodor-Heuss-Stiftung und der Akademie für Bildungsreform 1996
  • Schülerfriedenspreis des Niedersächsischen Kultusministeriums 1996
  • "Schule des Jahres" - Sparte "Politik" 1997
  • Georg-Tappert-Preis der GEW 1997
  • Im Rahmen der weltweiten Aktion "An die Nachgeborenen" des Club of Rome und der UNESCO wird das Buch zur Ausstellung in einem Berliner Bunker für die Jugend des Jahres 2050 verwahrt.



Die Ausstellung

  • Führungen von SchülerInnen für Klassen, Gruppen oder Einzelbesucher in deutscher, französischer und englicher Sprache
  • Schriftliche Fassung der Ausstellungstexte in tschechischer, englischer, französischer und deutscher Sprache
Vom Namen zur Nummer


   Holocaust-Überlebende im Gespräch mit Jugendlichen
Prospekt

Auschwitz Selektion auf der Rampe
  • Lesungen mit Überlebenden in Zusammenarbeit mit dem DONAT-Verlag, Bremen
  • Begegnung von Überlebenden und gemeinsamer Besuch von Gedenkstätten mit Schülerinnenund Schülern


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Projektkurs Spurensuche
- Ilse Henneberg -

Kooperative Gesamtschule (KGS) Stuhr-Brinkum
Brunnenweg 2, 28816 Stuhr
Telefon: 0421-809690    Fax: 0421-80969114
e-mail: il.henneberg@t-online.de