»Buchpremiere


Buchpräsentation am 20.10.2009 an der KGS Stuhr-Brinkum

Nach intensiven Recherchen und Gesprächen mit Otto Polak konnte seine Biografie unter dem Titel „Otto Polak – Leben und Schicksal eines Christen jüdischer Herkunft“, herausgegeben von Ilse Zelle, im Donat Verlag in Bremen 2009 erscheinen. Sie umfasst 64 Seiten Text, 23 Fotos, 10 Dokumente und wird mit einem Vorwort von Dr. Henning Scherf eingeleitet. Der Verlag veröffentlichte bereits vier Bücher des Projektkurses „Spurensuche“.

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Die Biografie wurde am 20.10.2009 in der Mensa der KGS Stuhr-Brinkum ca. 300 Schüler der Jahrgänge 8-13 sowie der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.Der Schulleiter Herr Triebs und der Bürgermeister der Gemeinde Stuhr, Herr Bockhop begrüßten die Gäste. Anschließend führte Dr. Henning Scherf in das Buch und die Problematik ein. Otto Polak und die Schülerin Stella Vogel sprachen über seine Kindheit in Kirchweyhe während der NS-Zeit, die anderen Schüler des Projektkurses veranschaulichten das Gespräch durch eine PC-Präsentation auf einer großen Leinwand und lasen ausgewählte Texte wie den Abschiedsbrief der Mutter vor.

Die Veranstaltung stieß auf eine große, positive Resonanz in der Schulöffentlichkeit, der Presse sowie im Fernsehen (RTL).
Ausdrücklich waren Vertreter der Evangelischen Kirche aus den umliegenden Orten und Otto Polaks Heimatort Kirchweyhe eingeladen. Leider gab es von dieser Seite aus keine Reaktionen. Wir freuen uns daher umso mehr, dass sich der Superintendent des Kirchenkreises Syke bereit erklärt hat, beim Zeitzeugengespräch in Syke im November 2010 zu sprechen.

 

Stella Vogel erinnert sich an die Veranstaltung mit Otto Polak:
„Zunächst hatte ich Bedenken, ob die Veranstaltung und das Buch Anklang finden würden. Ganz besonders, weil so viel Arbeit dahinter stand. Das Projekt hat mich durch meine gesamte Zeit in der Oberstufe, von der 11. Klasse bis zum Abitur, begleitet und die Präsentation sollte der Höhepunkt von all der Arbeit sein. Aufgeregt war ich natürlich sehr! Aber schon nach den ersten Sätzen, die ich mit Otto auf der Bühne wechselte, legte sie sich. Die vertraute Gesprächsatmosphäre mit Otto war sofort da! Ganz besonders toll war es, zu sehen, wie gut unsere Veranstaltung ankam.

Die Schülerin Stella Vogel und der Zeitzeuge Otto Polak
Die Schülerin Stella Vogel und der Zeitzeuge Otto Polak

Es ist nicht immer leicht, Schüler für etwas zu interessieren, sodass sie zwei Stunden lang ruhig auf ihren Plätzen bleiben. Uns ist es mit dieser Präsentation gelungen. Das war wirklich eine Belohnung und die Bestätigung, dass unsere Arbeit inhaltlich und auch von der Präsentation her gut ankam.“

Das Buch

Zelle, Ilse (Hrsg.): Otto Polak. Leben und Schicksal eines Christen jüdischer Herkunft
Mit der Maus über das Bild fahren, um Rückseite zu betrachten.

Inhalt

 
Geleitwort von Henning Scherf 7
Otto Polak - Leben und Schicksal eines Christen jüdischer Herkunf 9
"Volljude", "Deutschblütig" oder "Christ"? 9
Ende des Glücks 9
"Judenschule in Bremen: Kohlhökerstraße Nr.6 24
"Ich hatte sechs Sterne!" 27
Ein Schulkind als "Volksfeind" 33
Glück im Unglück 36
Deportation des Vaters 36
Vollwaise 39
"Kleiner Wachmann muss uns aufschließen!" 41
Ein mutiger Arzt 44
"Was sind das für Menschen?" - Leben nach dem Krieg 46
Umzug nach Bremen 50
Familie Jacobsohn aus Barenburg - Ottos Herkunft mütterlicherseits 54
Familie Polak aus Oldersum - Ottos Herkunft väterlicherseits 55
Anmerkungen 57
Literatur 60
Dank 63


Pressestimmen

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